ButterflyHintergrundbild ist an der Bärgündele Alpe in Richtung Laufbacher Eck aufgenommen Butterfly
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Edelweiss

Tags: Trettachtal,Christlessee,Renksteg,Oberau Alpe

Oberstdorf > Spielmannsau > Gerstruben

 

Spielmannsau, Gerstruben und Trettachtal hatten wir schon oft auf Schildern gelesen, aber wo das nun genau ist und was dort so los ist war uns unbekannt. Das Wetter wurde nach ein paar Regentagen wieder besser und die Sonne kam raus. Oberhalb von 1500 m lag teilweise Schnee und eine Bergtour dahin war nicht unser Geschmack. Auf der Karte suchte ich den bestmöglichen Parkplatz und der war am Renksteg. Also Rucksack gepackt, Klamotten ins Auto und ab in Richtung Oberstdorf und kurz davor rechts ab dem Wegweiser folgend Fellhorn-Freibergsee. Soweit fahren wir aber nicht, nur bis zum Renksteg. Da wir schon oft dort vorbei gefahren sind, wissen wir das dort ausreichend Parkplätze sind. Was wir aber am dem Tag nicht wussten ist, dass gerade dort heute ein Viehscheid über die Bühne geht. Die Polizei sperrt weiträumig ab und der Parkplatz rechts der Strasse ist ebenfalls gesperrt. Hmmm was nun? Wir fahren ein Stück weiter und suchen uns links der Strasse einen Parkplatz direkt auf den Gelände bei der Bergwacht. Hier finden auch im Winter internationale Wettkämpfe statt. Ein Parkverbot können wir nicht erkennen und stellen unser Auto einfach dort ab. Erstaunlicherweise sind dort Parkautomaten vorhanden, aber die funktionieren nicht. Glück gehabt happy ! Ganz einsam steht nun unser Auto mit Kennzeichen M an den Kabinen wo sich die Wintersportler umziehen. Klamotten aus dem Auto, Schuhe an, Stöcke in die Hand und los. Aus der Ferne hören wir die Kuhglocken vom Viehscheid, aber wo wir nun genau hin müssen wissen wir nicht. Wir wandern einfach dem Geräusch entgegen und verlaufen uns etwas u. landen auf einer Übungsbahn für Rollschuhfahrer. Unsere Richtung ist schon nicht verkehrt, aber irgendwie kommt uns alles komisch vor. Den Weg den wir gesucht haben, haben wir nicht gefunden. Aus der Ferne sehen wir aber den richtigen. Kuhglocken weisen uns darauf hin klick . Aber bevor wir auf den richtigen Weg sind müssen wir ein Wiese überqueren. Auf abenteuerlichen Pfaden klick erreichen doch das Ende der Wiese an einem Zaun. Da müssen wir noch rüber u. steigen bei einer Bank über den Drahtzaun klick ( Die letzen beiden Bilder habe ich auf dem Rückweg gemacht ). Geschafft ! Ab jetzt wird wieder angenehmer und wandern auf der asphaltierten schmalen Strasse weiter klick . Ein LKW hat die gleiche Richtung und es wird sehr eng für uns, aber kurze Zeit später gabelt sich der Weg klick . Fahrzeuge halten sich links und wir rechts durch den Wald klick . Es wird idyllisch ruhig, die Sonne meint es gut und es macht richtig Laune klick . Wir sind jetzt über 1 Stunde unterwegs, Zeit für eine Rast. Oberhalb von Christlessee lassen wir uns auf einer Bank nieder klick und geniessen die Aussicht auf die Waldgaststätte klick . Ein recht romantischer Ort am See klick . Ausgeruht und gestärkt wandern wir wieder weiter im Trettachtal. Nach kurzer Zeit kommen wir am Waldhotel klick vorbei, traumhaft ! Ein paar hundert Meter weiter entdecken wir ein Gehöft klick . Wer hier wohnt kann sich glücklich schätzen, traumhaft in so einer Lage zu wohnen. Bis zur Spielmannsau ist nun nicht mehr so weit und wir überqueren die Trettach klick . Etwas später treffen sie die beiden Wege wieder die sich vorher getrennt hatten. Es geht durch Wiesen klick und man kann schon die Häuser von Spielmannsau sehen klick . Kurz davor steigt einem ein bestialischer Geruch in die Nase. Ein Ziegengatter auf der linken Seite bleibt uns nicht verborgen! Schnell dort vorbei ! ... Kurz danach sind wir am ersten Ziel klick des Tages. Das Lokal ist gut besucht, aber es ist Mittwoch u. da ist eigentlich Ruhetag, eigentlich. Also keine Bedienung am Tisch sondern eine Notspeisekarte liegt auf den Tischen klick . Wer was haben will muss in die Küche. Kein Problem, also ab in die Küche. Der Andrang ist groß und kommt uns etwas kaotisch vor. Wir müssen aber nicht lange auf unsere Teller warten und tragen sie an unseren Tisch. Bei dieser Aussichtschmeckt doch das Essen doppelt so gut. Der Blick klick geht in Richtung Oberau Alpe / Kemptener Hütte. Am linken Bildrand sieht man einen Kleinbus, der gegen Gebühr Gäste von/nach Oberstdorf bringt. Wann, wie und wie teuer ...keine Ahnung. Brauchen wir auch nicht denn wir wandern jetzt weiter zu unserem 2. Ziel. Ausgeruht und gestärkt verlassen wir Spielmannsau in der selben Richtung wie hinwärts. Bis zu einem Abzweig klick Richtung Oberstdorf. Warum auf dem Wegweiser nicht Gerstruben steht können wir nur erahnen. Jedenfalls geht rechts durch den Wald klick und wieder am Ziegengatter vorbei, aber jetzt von der anderen Seite. Also schnell dort vorbei denn es stinkt gewaltig. Ab hier müssen wir eine Höhe von ca. 170 m bis Gerstruben überwinden. Sieht anfangs nicht danach aus klick kommt aber noch. Ein schöner Waldweg liegt unter unseren Schuhen und gelegendlich kommen Radfahrer entgegen. Nach einer Weile zweigt der Waldweg wieder ab klick nach Gerstruben. Ab hier müssen wir an Höhe gewinnen klick und mit dem schönen Weg ist es nun vorbei. Steine, Wurzeln und teilweise Morast bestimmen den Weg klick . Man soll es nicht glauben, aber selbst hier kommen uns Radfahrer entgegen. Fahren geht hier aber nicht, die Hirnlosen manövrieren ihren Drahtesel durchs Gelände. Auch dieser Abschnitt hat ein Ende und kommen aus dem Wald raus klick . Hier finden wir gleich Gelegenheit uns auf einer Bergwiese auszuruhen u. die nächste Bank ist unsere klick . Wir plündern unseren Rucksack, trinken die Flasche leer und geniessen einfach die Umgebung. Mit dem Fernglas erspähe ich dabei unser Ziel klick zwischen den Bäumen. Bis dahin ist es aber noch ein ganzes Stück. Rucksack wieder auf, Stöcke in die Hand und weiter. Wir sind nun im Dietersbachtal und vor uns plätschert der gleichnamige Bach klick , der nun überquert werden muss klick . Es herrscht dort reger Andrang klick und nach dem Stau können wir die glitschige Passage bewältigen klick . Über eine Wiese klick geht es dann nochmal steil bergauf bevor wir endlich am Gasthof Gerstruben klick sind. Er ist gut besucht, finden aber doch noch ein schattiges Plätzchen. Was essen wollen wir hier nicht, nur ein kühles Glas Wasser trinken. Beim studieren der Speisekarte fällt uns das hohe Preisniveau auf. Wir haben viel Zeit bis unser Wasser kommt die herrliche Aussicht von der Terrasse klick in Richtung Trettachtal zu geniessen. Wir hatten uns Gerstruben eigentlich romantischer vorgestellt, aber ehr Masse als Klasse. Wer mehr alpines Flair erleben möchte, der muß schon weiter zur Gerstrubner Alpe oder noch weiter zur Dietersbach Alpe wandern. Wer schon mal auf der Käser Alpe im Oytal gewesen ist, findet dort auch Wegweiser zu diesen Alpen. Für uns wird es Zeit den Gasthof wieder zu verlassen. Ein letzter Blick zurück klick wandern wir in Serpendinen talwärts klick . Unterwegs treffen wir auf diesen Wegweiser klick und wir überlegen ob wir den Hölltobel absteigen oder der asphaltierten Strasse weiter gehen. Wir entscheiden uns auf der Strasse zu bleiben klick . Man sieht das hier das Vieh am Morgen abgetrieben wurde, grüne Flecken beweisen es überlegen. Es dauert jetzt nicht mehr lange bis wir im Tal sind klick und die Sonne uns begrüßt. Ein Postkartenmotiv klick eröffnet sich uns. An dieser Stelle ist auch ein Scheidepunkt klick , Wegweiser geben Ankommende die Wahl. Wir sind jedenfalls unserer Richtung treu und wandern weiter. Nach kurzer Zeit kommen wir schon am Golfplatz klick vorbei, wo auf dem Parkplatz lauter Schickimicki-Autos stehen. Auch unser Bank klick bei der wir morgens drüber gestiegen sind steht noch da und es ist nicht mehr weit zum Parkplatz klick . Unsere morgentliche Odyssee wäre uns erspart geblieben wenn wir hier klick gestartet wären, war aber wegen dem Viehscheid nicht möglich. Bis zu unserem Auto ist es nun nicht mehr weit, nur noch an der Bergwacht vorbei wo am Renksteg unsere Wanderung endet klick . winke

Fazit

Eine traumhafte Wanderung bei schönem Wetter.
Richtung Gerstruben dann etwas anstrengend.
Wanderung mit Kindern, Rollstuhl bis Spielmannsau möglich.
Höhenunterschied ca. 340 m.
Verlangt Ausdauer, gutes Schuhwerk u. trocknes Wetter.

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Blume

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Letztes Update: 13.11.2017 18:43
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